Importeur fördert Mechatroniker-Azubis

Düsseldorf. Am Donnerstag, den 23. August konnte sich die Kfz-Innung Düsseldorf über die Spende eines nagelneuen Crossover der Marke KIA freuen. Das Modell Niro verfügt u.a. über einen modernen Hybridantrieb und bereichert die mittlerweile stark elektrifizierte Schulungsfahrzeugpalette der Kraftfahrzeuginnung Düsseldorf. Aktuell findet die berufliche Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker neben Berufsschule und Betrieb 10 Wochen während der 3 1/2 – jährigen Ausbildungszeit innerhalb der überbetrieblichen Schulungsstätte der Kfz-Innung Düsseldorf statt. Damit die Azubis immer an den neuesten Fahrzeugen ausgebildet werden können, sind hierfür häufig kostenintensive Anschaffungen seitens der Kfz-Innung vonnöten. Der Importeur Kia sponsert mit der kostenlosen Überlassung dieses hervorragend ausgestatteten Schulungsfahrzeugs die Ausbildung der jungen Menschen in einem zukunftssicheren Beruf der Mobilitätsbranche. Ab sofort bereichert das Fahrzeug den Schulungsfahrzeugpark der überbetrieblichen Schulungsstätte der Kfz-Innung Düsseldorf und sorgt zukünftig mit dafür, dass die Kfz-Mechatronikerausbildung weiterhin an modernen Fahrzeuggenerationen durchgeführt werden kann. Ein Beispiel von besonderem Engagement, dass Schule machen sollte meint Geschäftsführer Horst Jansen und dankte gleichzeitig dem Distriktleiter After-Sales, Herrn Klaus Hunold vom Importeur KIA-Motors Deutschland GmbH für das zu Ausbildungszwecken zur Verfügung gestellte Fahrzeug.

Wer glaubt, bei uns wird nur geschraubt und getauscht......der irrt!

Überbetriebliche Lehrwerkstatt auf Zukunftspfaden

Die Digitalisierung ist ein häufig gebrauchtes Wort, um zukünftige Entwicklungen in vielen Berufszweigen auf den Punkt zu bringen. Im Automobil hat das digitale Zeitalter natürlich auch längst Einzug gehalten – jetzt musste das Thema auch in den Lernfeldern zum Kfz-Mechatroniker integriert werden. Dass hierzu Geld in die Hand genommen werden muss, ist klar. Angenehm ist in diesem Zusammenhang jedoch, wenn von öffentlicher Seite ein derartiges Vorhaben mit grosszügigen finanziellen Mitteln unterstützt wird. Ende des Monats März wurde in der ÜBL der Kfz-Innung Düsseldorf das Konzept „Digital vernetzte Werkstatt“ fertiggestellt und steht ab sofort für die Unterrichtseinheiten der Auszubildenden zur Verfügung. Es sind insgesamt zwölf vollvernetzte Bildschirm- Diagnosearbeitsplätze in der ehemaligen Metallbearbeitungswerkstatt vorhanden, an denen die Azubis von dem zentral angeschlossenen nagelneuen Toyota Prius 4 jedes Steuersignal sichtbar machen können, dieses bearbeiten und dann wieder zurückspeichern können. Die „Blackbox-Auto“ wird damit für die Auszubildenden transparent, zumal die meisten Ausbildungsbetriebe nicht über derartige Möglichkeiten verfügen. Alle reden über Digitalisierung – wir arbeiten bereits intensiv mit diesem Thema.