Foto (v.l.): Frank Mund, Herbert Reul, Klaus Voussem

Innenminister Reul startet gemeinsam mit Kfz-Gewerbe und Landesverkehrswacht
die größte Verkehrssicherheitsaktion in NRW

Hilden, 20. September 2021

Der Herbst ist da: Die Dämmerung setzt von Tag zu Tag früher ein. Das Wetter wird unbeständiger. Es ist also Zeit für alle Autofahrer ihre Beleuchtung zu checken, damit sie jederzeit gute Sicht haben und von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden.  Aus diesem Grund rufen auch in diesem Jahr wieder das KFZ-Gewerbe NRW und die Landesverkehrswacht NRW zum 65. Mal zum Licht-Test auf. Durchgeführt wird er den gesamten Oktober lang in KFZ-Betrieben. Defekte Lichtanlangen, auch die von Nutzfahrzeugen, werden so entdeckt und können in der Regel kostenlos behoben werden. Nur notwendige Ersatzteile und aufwändige Einstellarbeiten müssen bezahlt werden.

Innenminister Herbert Reul, KFZ-Gewerbe-Präsident Frank Mund sowie der Vizepräsident der Landesverkehrswacht NRW Klaus Voussem machen sich in NRW für die Aktion stark und rufen zur Teilnahme auf. „Wer in der dunklen Jahreszeit sicher unterwegs sein möchte, sollte den kostenlosen Licht-Test in Anspruch nehmen“, rät Reul. Die Ergebnisse des letzten Jahres waren ähnlich unzufriedenstellend wie die der vergangenen Jahre: 32,2 Prozent der vorgeführten PKW in NRW wiesen Mängel auf. Falsch eingestellte Hauptscheinwerfer waren das Hauptproblem. 10,5 Prozent waren zu hoch, 9 Prozent zu tief eingestellt. „Die Anzahl ist zu hoch für ein Problem, das sich so leicht lösen lässt“, so Reul.

Wie der Licht-Test genau abläuft, erklärt Frank Mund: „Es werden acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung überprüft. Bereits eine minimale Abweichung von den Herstellervorgaben führt bei modernen Beleuchtungsanlagen zu schlechter Straßenausleuchtung und einer Blendung mit Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern. Die einwandfreie Lichtanlage wird mit der Licht-Test-Plakette belohnt. Die Plakette ist auch der Polizei bekannt und sorgt bei Verkehrskontrollen in der Regel für 'freie Fahrt'.“

Auch Klaus Voussem appelliert an die „Einäugigen“ und „Blender“ durch einen kurzen Besuch in der Werkstatt die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. „Damit möglichst viele auf den Licht-Test aufmerksam werden, machen unsere örtlichen Verkehrswachten mit Spannbändern an Straßen und über ihre zur Verfügung stehenden Kanäle darauf aufmerksam.“ Da Verkehrssicherheit auch von sehen und gesehen werden abhängt, rät er gleichzeitig allen anderen Verkehrsteilnehmern – vom Fußgänger bis hin zum Motorradfahrer – sich in der dunklen Jahreszeit mit heller, besser noch mit reflektierender Kleidung auszurüsten.

Welche KFZ-Betriebe sich an der Licht-Test-Aktion beteiligen, erfahren Interessierte in der Werkstattsuche unter www.licht-test.de. Im Vorfeld sollte ein Termin vereinbart werden.